Frau macht Bauchübungen auf einer Matte im hellen Wohnzimmer (Symbolbild) Vergleich 2026

Fitness-Apps für zu Hause: 5 Apps im Vergleich

Kosten, Probezeit, Schwerpunkt und Krankenkassen-Zuschuss – damit du die App findest, die du nach vier Wochen noch nutzt.

5Apps
ab 0 €kostenlose Option
bis 100 %Kassen-Erstattung möglich
Werbehinweis: Einige Links zu den Anbietern auf dieser Seite sind Partnerlinks. Meldest du dich darüber an oder schließt ein Abo ab, erhalten wir unter Umständen eine Provision – an deinem Preis ändert das nichts. Wir haben die Angebote nicht in einem eigenen Langzeittest verglichen. Preise und Leistungen stammen von den Anbietern und öffentlichen Quellen, Stand 21.10.2026; sie ändern sich häufig, maßgeblich ist die Angabe beim Anbieter. Diese Seite enthält keine Amazon-Links.

Kurz gesagt: Für angeleitete Video-Workouts mit festen Programmen passt Gymondo – als einzige App hier mit Präventionskursen, die viele Krankenkassen zu 80 bis 100 Prozent erstatten. Wer ohne Geräte trainieren und sich einen Plan erstellen lassen will, schaut sich Freeletics an. Für Yoga und Pilates ist YogaEasy die Spezialistin. Kostenlos und trotzdem gut gemacht ist der Nike Training Club, und fürs Laufen draußen gibt es adidas Running.

Ein Fitnessgerät im Wohnzimmer ist ein guter Anfang. Was vielen fehlt, ist der Plan: Welche Übung, wie lange, wie oft? Genau hier setzen Fitness-Apps an. Sie geben dir Workouts vor, zeigen die Übungen im Video und erinnern dich ans Training. Die Unterschiede sind allerdings groß – beim Preis, beim Schwerpunkt und bei der Frage, ob deine Krankenkasse etwas dazugibt.

Auf dieser Seite vergleichen wir fünf bekannte Fitness-Apps für zu Hause nach Schwerpunkt, Kosten, Testmöglichkeit und Kassenzuschuss. Am Ende findest du eine Entscheidungshilfe und Tipps, wie du nicht in eine Abo-Falle tappst. Wenn du gerade erst überlegst, welches Gerät du dir für zu Hause anschaffst, hilft dir die Übersicht aller Fitnessgeräte für zu Hause.

Fitness-Apps im Vergleich: die Übersicht

Die Preise sind gerundete Richtwerte nach Angaben der Anbieter und aktueller Preisübersichten. Viele Apps arbeiten mit wechselnden Rabattaktionen, deshalb lohnt sich vor dem Abschluss ein Blick auf den aktuellen Preis.

AppSchwerpunktKosten (ca.)Gratis testenKrankenkasse
GymondoVideo-Workouts mit Trainer:innen, Programme für Abnehmen, Kraft, Yoga, Pilatesca. 14,99 € im Monatsabo, Jahresabo rechnerisch ca. 7–8 € pro Monatlaut Anbieter 7 TageJa: zertifizierte Präventionskurse, je nach Kasse 80–100 % Erstattung
FreeleticsBodyweight-Training ohne Geräte, KI-Coach erstellt den PlanJahresabo ab ca. 7–8 € pro Monat, kürzere Laufzeiten teurerBasisversion mit einzelnen Workouts kostenlosuns ist kein erstattungsfähiger Kurs bekannt
YogaEasyYoga, Pilates und Meditation im Video, teils liveClassic-Pass laut Anbieter 180 € pro Jahr bzw. 110 € pro Halbjahrje nach AktionStunden laut Anbieter nicht zertifiziert, TK-Gesundheitsdividende möglich
Nike Training ClubKraft, Ausdauer, Mobility, kurze und lange Einheitenlaut Anbieter kostenlosnicht nötig–
adidas RunningLaufen und Gehen draußen, Strecken- und ZeiterfassungGrundfunktionen kostenlos, Premium kostenpflichtigGrundversion dauerhaft–

Die fünf Fitness-Apps im Detail

Gymondo · Berlin

Geführte Programme mit Kassen-Option

Video-WorkoutsProgramme 4–12 WochenPräventionskurse

Gymondo ist eine der bekanntesten deutschen Fitness-Apps. Du wählst ein Ziel – etwa Abnehmen, Muskelaufbau, Rücken, Yoga oder Pilates – und bekommst ein Programm mit Trainingsvideos, die du mitmachst. Die Einheiten reichen von kurzen Workouts bis zu längeren Sessions, viele kommen ohne Geräte aus.

  • Gut für: alle, die eine feste Struktur und eine Trainerin oder einen Trainer im Video brauchen
  • Besonderheit: zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V, die viele gesetzliche Kassen bezuschussen
  • Weniger gut: wer nur ab und zu trainiert, zahlt im Monatsabo verhältnismäßig viel

Wie die Kassen-Erstattung Schritt für Schritt funktioniert: Fitness-App über die Krankenkasse

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Freeletics · München

Bodyweight-Training mit KI-Coach

ohne GeräteKI-Trainingsplankurze Einheiten

Freeletics ist bekannt für intensives Training mit dem eigenen Körpergewicht. Der „Coach“ fragt Ziel, Fitnesslevel und verfügbare Zeit ab und passt den Plan nach jeder Einheit an dein Feedback an. Neben Bodyweight gibt es Programme fürs Laufen und fürs Training mit Hanteln.

  • Gut für: Einsteiger und Fortgeschrittene, die wenig Platz und keine Geräte haben
  • Besonderheit: Plan passt sich automatisch an; Ernährungs-Coach als Zusatzpaket
  • Weniger gut: sehr fordernde Übungen; wer Gelenkprobleme hat, sollte vorsichtig starten
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YogaEasy · Hamburg

Yoga und Pilates mit großem Videoarchiv

YogaPilatesMeditationLive-Kurse

YogaEasy ist auf Yoga spezialisiert: vom sanften Einstieg über Rücken-Yoga bis zu kräftigen Flows, ergänzt um Pilates, Meditation und Programme mit mehreren Wochen. In den teureren Pässen sind Live-Kurse enthalten.

  • Gut für: alle, die Beweglichkeit, Rücken und Entspannung in den Vordergrund stellen
  • Besonderheit: viele bekannte Lehrerinnen und Lehrer, Kurse nach Stil und Dauer filterbar
  • Weniger gut: für reines Kraft- oder Ausdauertraining zu speziell
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Nike · kostenlos

Die starke Gratis-Option

kostenlosKraft & MobilityProgramme

Die App von Nike bietet laut Anbieter kostenlos Workouts und mehrwöchige Programme, von 5-Minuten-Einheiten bis zu längeren Kraft- und Yoga-Sessions. Ein Konto ist nötig.

  • Gut für: alle, die erst einmal ohne Abo herausfinden wollen, ob eine Fitness-App zu ihnen passt
  • Weniger gut: weniger persönliche Anpassung als bei Freeletics, kein Kassenkurs
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adidas · Basis kostenlos

Für Lauf- und Gehtraining draußen

GPS-TrackingLaufen & GehenTrainingspläne

Wer neben dem Training im Wohnzimmer draußen läuft oder walkt, zeichnet mit adidas Running Strecke, Tempo und Zeit auf. Trainingspläne und Zusatzfunktionen gibt es in der kostenpflichtigen Premium-Version.

  • Gut für: Lauf-Einsteiger und alle, die ihr Laufband-Training draußen ergänzen
  • Weniger gut: kein Video-Training für drinnen
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Fitness-App über die Krankenkasse bezahlen lassen

Gesetzlich Versicherte können sich Präventionskurse von ihrer Krankenkasse bezuschussen lassen. Grundlage ist § 20 SGB V. Damit eine Kasse zahlt, muss der Kurs von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert sein. Das gilt auch für Online-Kurse in Apps. Üblich sind ein bis zwei Kurse pro Jahr; wie viel erstattet wird, legt jede Kasse selbst fest.

Wichtig: Erstattet wird der zertifizierte Kurs, nicht das normale App-Abo. Gymondo bietet solche Kurse an und bündelt sie in Aktionen häufig mit einer Mitgliedschaft. Bei YogaEasy sind die Stunden laut Anbieter nicht zertifiziert; bei der TK kann die Rechnung aber unter Umständen über die Gesundheitsdividende laufen.

So kommst du an die Erstattung

  1. Bei der eigenen Kasse oder über den Erstattungscheck des Anbieters prüfen, wie viel Prozent übernommen werden.
  2. Den zertifizierten Präventionskurs buchen – nicht nur ein normales Abo.
  3. Den Kurs vollständig absolvieren; meist sind rund acht Wochen und ein Großteil der Einheiten Pflicht.
  4. Teilnahmebescheinigung und Rechnung bei der Kasse einreichen, oft geht das per App der Kasse.

Alle Schritte im Detail – inklusive Hinweisen, worauf du bei der Kursnummer achten solltest – stehen in unserem Ratgeber Fitness-App über die Krankenkasse.

Welche Fitness-App passt zu mir?

App und Fitnessgerät kombinieren

Apps und Geräte schließen sich nicht aus. Viele Programme in Gymondo oder Freeletics lassen sich mit Kurzhanteln, Widerstandsbändern oder einer Kettlebell ergänzen. Ausdauer kannst du auf dem Laufband, dem Rudergerät oder dem Heimtrainer sammeln und die App für Kraft und Beweglichkeit nutzen. Welche Geräte sich für zu Hause eignen, zeigen unsere Ratgeber:

Abo-Fallen vermeiden: fünf Regeln

  1. Probezeit im Kalender notieren. Viele Testphasen gehen automatisch in ein bezahltes Abo über. Ein Erinnerungstermin zwei Tage vor Ablauf genügt.
  2. Jahresabo nur, wenn du sicher dranbleibst. Rechnerisch ist es meist deutlich günstiger, aber nur, wenn du die App wirklich nutzt.
  3. Wo abgeschlossen, da gekündigt. Hast du das Abo über den App Store oder Google Play gekauft, kündigst du es dort – nicht auf der Website des Anbieters. Das Löschen der App beendet kein Abo.
  4. Kündigungsbutton nutzen. Seit Juli 2022 müssen Anbieter online einen gut sichtbaren Kündigungsbutton bereitstellen. Für Verträge, die seit dem 1. März 2022 geschlossen wurden, gilt außerdem: Nach der Mindestlaufzeit verlängert sich ein Abo nur noch auf unbestimmte Zeit und ist dann monatlich kündbar.
  5. Kassenkurs zuerst prüfen. Wenn deine Kasse einen Kurs erstattet, ist das oft der günstigste Einstieg.

Datenschutz kurz geprüft

Fitness-Apps verarbeiten Gesundheits- und Bewegungsdaten. Prüfe vor der Anmeldung, ob der Anbieter in der EU sitzt oder Daten außerhalb der EU verarbeitet, welche Daten du freiwillig angeben musst und ob du die Verbindung zu anderen Diensten (etwa Fitnessuhren) brauchst. Gymondo, Freeletics und YogaEasy sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland.

Unser Fazit

Die beste Fitness-App ist die, die du nach vier Wochen noch öffnest. Wer eine feste Anleitung braucht und gesetzlich versichert ist, sollte zuerst prüfen, ob die Kasse einen Gymondo-Präventionskurs übernimmt. Wer ohne Kosten starten will, beginnt mit dem Nike Training Club. Freeletics lohnt sich für alle, die gezielt ohne Geräte trainieren wollen, YogaEasy für Yoga-Fans. Kombiniert mit einem passenden Fitnessgerät für zu Hause entsteht daraus ein Trainingsplan, der in den Alltag passt.

Häufige Fragen

Welche Fitness-App ist kostenlos?

Der Nike Training Club bietet laut Anbieter Workouts und Programme kostenlos an. Freeletics und adidas Running haben eine kostenlose Basisversion, die vollen Funktionen kosten aber Geld.

Zahlt die Krankenkasse eine Fitness-App?

Nicht das normale Abo, aber zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V. Einige Fitness-Apps bieten solche Kurse an; je nach Kasse werden 80 bis 100 Prozent des Kurspreises erstattet. Vorher bei der eigenen Kasse nachfragen.

Was kostet eine Fitness-App im Monat?

Die meisten Abos liegen bei rund 8 bis 15 Euro im Monat, Jahresabos sind deutlich günstiger. Der Nike Training Club ist laut Anbieter kostenlos. Mit einem Präventionskurs über die Krankenkasse kann der Einstieg fast nichts kosten, siehe Fitness-App über die Krankenkasse.

Brauche ich für Fitness-Apps Geräte?

Nein. Viele Apps, etwa Freeletics und der Nike Training Club, haben viele Workouts nur mit dem eigenen Körpergewicht. Eine rutschfeste Matte ist sinnvoll; Kurzhanteln oder Bänder machen das Training abwechslungsreicher.

Welche App ist gut für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich Apps mit Einsteigerprogrammen und Videoanleitung, etwa Apps mit Kassenkursen oder der Nike Training Club. Freeletics ist fordernder; dort sollte man das Fitnesslevel ehrlich angeben.

Wie kündige ich ein Fitness-App-Abo?

Dort, wo du es abgeschlossen hast: über die Website des Anbieters (Kündigungsbutton) oder über die Abo-Verwaltung im App Store bzw. bei Google Play. Das Löschen der App beendet das Abo nicht.

Ersetzt eine Fitness-App einen Trainer?

Für viele reicht eine App mit guten Videos aus. Bei Vorerkrankungen, Schmerzen oder nach Verletzungen solltest du vorher ärztlich abklären lassen, welches Training geeignet ist.

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Zur Startseite →

Quellen: Anbieterseiten von Gymondo, Freeletics, YogaEasy (Support: Preise und Leistungen; Krankenkasse), Nike und adidas; Preisübersichten fitness-tiger.de, trusted.de, abo24.de; GKV-Leitfaden Prävention (§ 20 SGB V, ZPP); Verbraucherzentrale zum Kündigungsbutton (§ 312k BGB) und zum Gesetz für faire Verbraucherverträge. Abgerufen am 21.10.2026.